Förderschwerpunkte
Die KTI legt in der Legislaturperiode 2008-2011 die folgenden Schwerpunkte:
Herausforderungen
- Zunehmend wissensbasierte Wirtschaft: Durch den Übergang von einer primär ressourcenbasierten zu einer wissensbasierten und zunehmend auch globalisierten Wirtschaft werden die von der KTI unterstützten Projekte zunehmend multidisziplinär und multinational, was eine längerfristige Förderungsdauer notwendig macht.
- Bestehendes Innovationspotenzial: Die KTI hat in den letzten Jahren einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung unternehmerischen Denkens bei jungen Menschen und zum Aufbau von erfolgreichen Start-ups mit hoher Wertschöpfung geleistet. Es gilt, künftig durch die direkte Umsetzung von neuem Wissen aus den Hochschulen im Markt das bestehende Potenzial des Innovationsstandortes Schweiz noch konsequenter auszuschöpfen.
- Internationale Zusammenarbeit: Die KTI muss in die Lage versetzt werden, die Zusammenarbeit in internationalen Netzwerken zur Förderung der Innovation weiter auszubauen.
Ziele 2008-2011
- Die KTI erschliesst während der kommenden vier Jahre neue Gesuchstellerkreise. Im Zentrum stehen Schweizer Unternehmen, die bisher kaum oder gar nicht mit Hochschulen zusammengearbeitet haben.
- Es werden vermehrt risikoreiche und entsprechend mit grösseren Chancen verbundene Projekte sowie F+E-Projekte aus nicht-technologieorientierten Fachgebieten gefördert.
- Im Rahmen der Internationalisierung von F+E wird die weltweite Vernetzung der schweizerischen Innovationsakteure ausgebaut.
- Der Austausch von Forschungsleistungen zwischen Hochschulen und Wirtschaft wird verstärkt unterstützt und das Ausbildungsangebot zur Förderung von unternehmerischer Selbständigkeit wird erweitert.