"Die KTI‐Start‐up‐Förderung für innovative Schweizer Jungunternehmen"
Ein empirischer Vergleich gelabelter und nichtgelabelter Unternehmen
Innovative Jungunternehmen, die mit dem KTI-Label ausgezeichnet wurden, sind am Markt erfolgreicher als vergleichbare Firmen ohne Label.
Dies zeigte eine Studie der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel, die 886 Start-up-Unternehmen im Zeitraum von 1999 – 2009 verglichen hat; 243 Unternehmen mit KTI-Label und 643 Unternehmen ohne dieses Label.
Gemäss der Studie vermochten Unternehmen mit KTI-Label in dem Zeitraum Finanzmittel von insgesamt CHF 1’200 Millionen zu akquirieren. Ab dem Jahr 2006 verzeichneten die einzelnen Label-Unternehmen im Schnitt höhere Transaktionsbeträge als Firmen ohne Label, so dass im Jahr 2009 pro Label-Firma CHF 0.86 Millionen flossen – mehr als doppelt so viel wie pro Firma der Vergleichsgruppe (CHF 0.40 Millionen).
Jungunternehmen mit KTI-Label schaffen bedeutend mehr Arbeitsplätze als solche ohne Label: in den ersten sechs Jahren nach der Gründung stocken Label-Firmen im Schnitt von 2 auf 14 Vollzeitstellen auf, während Firmen ohne Label von 2 auf 6 Vollzeitstellen angewachsen waren.
Auch am Markt sind Jungunternehmen mit KTI-Label erfolgreicher als andere Unternehmen: fünf Jahre nach der Gründung sind 88.3% der Label-Firmen noch im Geschäft, während im Vergleich dazu im Sekundären Sektor noch 57.4% bzw. in der Gesamtwirtschaft noch 49.2% existieren.
"Design Initiative Schweiz"
Positionspapier
Das Positionspapier „Design Initiative Schweiz“ basiert auf den Ergebnissen von zwei Design Konferenzen im Jahr 2009. Diese wurden auf Initiative der drei Organisationen Swiss Design Transfer, Schweizerische Stiftung für Design und D’S Center AG Langenthal unter dem Patronat der Förderagentur für Innovation KTI durchgeführt.
In diesem Prozess sind eine mögliche Vision „Design Initiative Schweiz“ verschiedene Perspektiven sowie konkrete Massnahmen erarbeitet worden. Das vorliegende Positionspapier fasst die Ergebnisse zusammen. Es beschreibt den Handlungsbedarf einer „Design Initiative Schweiz“ in kurzer und prägnanter Form und dient als Grundlage für weitere Arbeiten.
30.05.07:
"Älter werden macht Spass" - Eine praxisorientierte Auseinandersetzung mit dem Thema "Design for all" aus Seniorenoptik
Studie des Schweizerischen Seniorenrats zu Handen der Förderagentur für Innovation KTI
Die Mustermesse Basel (MUBA) führte 2007 zum zweiten Mal die Sonderschau "Älter werden macht Spass“ durch. Der Schweizerische Seniorenrat SSR nutzte seine MUBA-Präsenz dazu, täglich einen anderen Messestand zu besuchen und das Angebot aus Seniorenoptik zu prüfen. Dabei bediente der SSR sich des Age Explorer - eines Anzugs, der körperliche Einschränkungen simuliert. Mit der KTI vereinbarte der SSR, die Bereiche Wohnen, Gesundheit, Mobilität, Konsumelektronik und technologiebasierte Dienste abzudecken. Die Studie zeigt aufgrund der Stichproben an der MUBA Hinweise, ob und inwieweit sich Anbieter auf die Bedürfnisse älterer Menschen einstellen.
Unter dem Lösungsansatz "Design for all" prüften Seniorenteams im Auftrag der KTI während 7 Tagen Angebote von 23 Messeausstellern. Sie besuchten Anbieter in den Bereichen "Gesundheit, Prävention und Management chronischer Krankheiten" und "Wohnen, Mobilität und neue soziale Lebensformen". Die Studie zeigt in Form von SWOT-Analysen auf , ob und inwieweit sich Anbieter auf die Bedürfnisse älterer Menschen einstellen, und leitet daraus Empfehlungen für die Anbieter von Produkten und Dienstleistungen ab.
7.12.06:
Evaluierung des Kompetenzaufbaus für angewandte Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen durch die KTI/CTI
Mit der Schaffung der Fachhochschulen (FH) in der Schweiz wurden aus bestehenden Bildungseinrichtungen sieben FH mit fast 200 Studiengängen geschaffen, die nun gemeinsam mit den universitären Hochschulen die Hochschullandschaft der Schweiz ausmachen. Die vorliegende Evaluation bezweckt, Konzept, Vollzug und Wirkungen der Förderinitiative der KTI „Kompetenzaufbau für angewandte FuE an Fachhochschulen“ zu untersuchen und entsprechende Empfehlungen für die Weiterführung zu formulieren.